Schweizer Top-Immobilien sind von der Wirtschaftskrise weniger betroffen.
Das Villenprojekt der Stararchitektin Zaha Hadid in Küsnacht soll zu Beginn naechsten Jahres in Angriff genommen werden.
Krisenzeiten sind schlechte Zeiten für Luxusgüter. Immobilien machen dabei jedoch eine Ausnahme. Preisrückgänge verzeichnen lediglich überteuerte Objekte.
Banken und Statistiker setzen mit Blick auf die Luxuswohnlagen wieder andere Massstäbe an.
Ihre Optik zeigt aber ebenfalls, wie wenig Objekte den Markt bestimmen. Nach den Berechnungen von Marco Salvi, Immobilienspezialist bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB), erzielen im Kanton Zürich rund 5% der verkauften Einfamilienhäuser einen Wert von über 2 Mio. Fr.; und nur 1% der Transaktionen liegt über 3 Mio. Fr. Bei rund 2500 verkauften Einfamilienhäusern pro Jahr bestimmen im Kanton also gerade einmal 125 Objekte das Top-Segment. Auch gesamtschweizerisch schätzt CS-Ökonom Hasenmaile dieses auf maximal 5% bis 6% des Immobilienmarktes.
Das Statistische Amt des Kantons Zürich spricht ab 2 Mio. Fr. von «Luxusobjekten» und stellt fest, dass die Verkäufe 2009 stark zurückgegangen sind. Getrieben wurde die Nachfrage zuvor vor allem durch Ausländer, besonders im Jahr 2007. Nach Ausbruch der Wirtschaftskrise ging deren Kauflust 2008 wieder zurück, dafür erreichten im zweiten Halbjahr die Käufe von Schweizern einen Höchststand.
Quelle nzz.ch


0 comments:
Kommentar veröffentlichen